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So kräht der "Grüne Hahn"


Kirchliches Umweltmanagement im Überblick:

1. Projektstart
Das Presbyterium beschließt, ein Umweltmanagementsystem einzuführen und benennt eine(n) Umweltmanagementbeauftragte(n), die/der zusammen mit interessierten Gemeindegliedern ein Umweltteam gründet.

2. Umweltleitlinien
Unter breiter Beteiligung der Gemeinde und in Zusammenarbeit mit dem Presbyterium werden allgemeine Umweltleitlinien formuliert. In den Leitlinien wird festgelegt, welche allgemeinen Ziele die Gemeinde im Umweltschutz verfolgen will und wo Schwerpunkte gesetzt werden sollen. In der Umwelterklärung wird auch verdeutlicht, dass die Bewahrung der Ressoursen eine wichtige Aufgabe der Kirche ist.

Wer sich unsere Holzwickeder Umwelterklärung durchlesen möchte kann dies
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3. Umweltbestandsaufnahme
Um einen genauen Überblick zu erhalten, wo der größte Handlungsbedarf besteht, wird eine Umweltbestandsaufnahme durchgeführt. Besondere Beachtung finden dabei die Bereiche elektrische Energie, Heizung, Wasser, Gebäude, Beschaffung und Entsorgung, Außenanlagen, die Schulung und Information von Haupt- und Ehrenamtlichen zu Umweltfragen sowie die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit.

4. Umweltprogramm
Die dabei erkannten Stärken und Schwächen sind die Grundlage für die Entwicklung des Umweltprogramms. In ihm werden Ziele, Maßnahmen und Abläufe festgehalten, die für eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltschutzes bzw. die Senkung des Ressourcenverbrauchs notwendig sind.

5. Umweltmanagementsystem
Nach Abarbeitung der Punkte 1 bis 4 schließt sich der Aufbau eines einfachen Umweltmanagementsystems an. Dadurch werden die Verantwortlichkeiten für die Durchführung der geplanten Maßnahmen, regelmäßige Erfolgskontrollen und die systematische Weiterentwicklung des Umweltschutzes geregelt. Die systematische Herangehensweise ist eine große Hilfe, Umweltschutz erfolgreich voran zu treiben und in das Gemeindeleben zu integrieren. Alle wesentlichen Festlegungen werden dokumentiert, und jedem zugänglich gemacht. Wichtig ist hierbei eine gute Öffentlichkeitsarbeit und auch die Bereitschaft, Erfolge gebührend zu würdigen.

6. Erprobungsphase
Nachdem die Grundlagen geschaffen sowie Ziele, Maßnahmen und Projekte vereinbart worden sind, beginnt die Umsetzung. Das Umweltmanagement füllt sich spätestens jetzt mit Leben.

7. Erneute Umweltbestandsaufnahme
Eine zweite Umweltbestandsaufnahme (Umweltbetriebsprüfung) beschließt den Zyklus. Jetzt wird überprüft, ob die eingeleiteten Maßnahmen auch erfolgreich waren, ggf. neue Projekte begonnen werden können oder ganz andere Wege beschritten werden müssen.

8. Erstellung der Umwelterklärung „Tue gutes und rede darüber“. Der Aufbau und die ersten Erfolge des kirchlichen Umweltmanagementsystems werden in einer Umwelterklärung der Öffentlichkeit dargestellt.

9. Zertifizierung
Liegt die Umwelterklärung vor, ist die Validierung, d.h. die Begutachtung des Umweltmanagementsystems durch einen unabhängigen, externen Umweltgutachter möglich.

10. Registrierung
Bei erfolgreicher Einführung erhält die Kirchengemeinde das EU-Zertifikat EMAS II „Geprüftes Umweltmanagement“. Das weist sie Kirche mit Umweltmanagement aus.

11. Wie geht’s weiter?
Das Projekt endet nicht hier. Kirchliches Umweltmanagement ist ein kontinuierlicher, zyklischer Verbesserungsprozess. In regelmäßigen Abständen wird das Erreichte überprüft. Es werden neue Maßnahmen oder Projekte eingeleitet und die öffentlichkeit informiert. Umwelt- und Ressourcenschutz wird dadurch zur „Normalität“ im Gemeindealltag - mit zunehmend bedeutsameren (Neben-) Effekten wie dauerhaftem Kostencontrolling und Betriebskosteneinsparungen! So nehmen wir unsere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und für das Leben nachfolgender Generationen wahr.


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